Der erste synthetische Kautschuk wurde 1909 in Deutschland entwickelt. Angesichts der rasant steigenden Kautschukpreise kamen spätere Versionen sowohl im Ersten Weltkrieg als auch in den darauffolgenden Jahren zum Einsatz. Im Zweiten Weltkrieg etablierte sich die Verwendung von synthetischem Kautschuk schließlich als Standard. Dieser verstärkte Einsatz war eine direkte Folge des enormen Bedarfs an Kautschuk für die Reifen der Kriegsmaschinen und des unerschwinglich teuren und unzureichenden Angebots an Naturkautschuk.
Die wichtigste Methode zur Gewinnung von Naturkautschuk ist das Anzapfen von Kautschukbäumen. Diese geben Latex ab, eine klebrige, milchähnliche Substanz. Der Latex wird gesammelt und anschließend zu Kautschuk verarbeitet. Naturkautschuk kann entweder vulkanisiert oder unvulkanisiert bleiben. Bei der Vulkanisation wird der Kautschuk erhitzt. Anschließend können Peroxid, Bisphenol A oder Schwefel hinzugefügt werden, um seine Flexibilität, Festigkeit oder Widerstandsfähigkeit gegen Belastungen zu verändern.
Vulkanisierter Gummi hat ein breiteres Anwendungsspektrum als andere Gummisorten. Schuhsohlen, Hockeypucks, Wäschemangeln, Gummistiefeln und Pumpengehäusen sind nur einige Beispiele für Produkte, die Gummihersteller aus vulkanisiertem Gummi fertigen. Darüber hinaus produzieren sie Klebstoffe, Dämmstoffe, Zement, Reibungsbänder und Kreppgummi, der aus unvulkanisiertem Gummi zur Isolierung von Kleidung und Schuhen verwendet wird.
Die relative Gasundurchlässigkeit von Gummi ist eine weitere herausragende Eigenschaft, die ihn zu einem beliebten Material für die Herstellung von Ballons, Luftschläuchen, Sportbällen und Kissen macht. Da weiche Gummiprodukte zudem einen hohen elektrischen Widerstand aufweisen, werden sie häufig in Schutzkleidung wie Handschuhen und Schuhen verwendet. Auch bei der Herstellung elektrischer Geräte, beispielsweise von Bauteilen für Radios, Messgeräte und Telefongehäuse, kommt Hartgummi häufig zum Einsatz.
Gummihersteller verwenden Gummi häufig zur Herstellung von Tauchausrüstung, Regenstiefeln, Regenjacken, Regenschirmen, Schläuchen für Medizin und Chemie sowie zur Auskleidung von Kesselwagen, Lagertanks und Verarbeitungsanlagen, da er wasser- und flüssigkeitsbeständig ist. Große und kleine Dichtungen, Latexhandschuhe, Stoßdämpfer und spezielle Gerätehalterungen sind Beispiele für weitere Gummiprodukte. Auch Extrusions-, Klebe- und Formgebungsverfahren können Gummi verwenden.
Ein interessierter Kunde wendet sich an einen Kautschukhersteller, der über das nötige Fachwissen verfügt und bereit ist, die Kundenanforderungen für optimale Ergebnisse zu berücksichtigen. Bei der Besprechung der Anwendung sollten Kunden den Kautschukherstellern die zu erwartenden Belastungen und Beanspruchungen sowie den Betriebstemperaturbereich des Produkts mitteilen.
Die erforderliche Festigkeit und, in gewissem Maße, die Elastizität des Gummiprodukts hängen von den zu erwartenden Belastungen ab. Da sich die Elastizität mit der Temperatur ändert und der Hersteller dies bei der Produktentwicklung berücksichtigen muss, ist die Angabe der prognostizierten Durchschnittstemperaturen unerlässlich.
Gummiprodukte werden mittels Extrusion hergestellt. Dabei wird synthetischer oder natürlicher Gummi unter hohem Druck durch eine Formdüse gepresst. Typischerweise wird weicher, nicht vulkanisierter Gummi verwendet. Zunächst wird das Werkstück in seinem weichen, formbaren Zustand geformt und anschließend vulkanisiert, um es zu einem gebrauchsfertigen Produkt zu härten.
Eine Gummiextrudermaschine besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten. Die Mischungen werden dem Extruder zugeführt, indem das Rohmaterial von einer beheizten Schnecke über ein Förderband transportiert wird. Das Material wird erhitzt und weich gemacht, um es während des Transports flexibel zu machen. Die Schnecke presst das weiche Material in die Düse, wo es seine endgültige Form erhält.
Das Gummimaterial wird in Kalandermaschinen durch horizontale Walzen geführt. Häufig werden diese im Gummireibungs- oder -verbindungsprozess eingesetzt, bei dem Gummifolien mit einem anderen Material oder Gewebe verschmolzen werden.
Ohne die Gummireifen moderner Fahrzeuge wäre das Autofahren eine Herausforderung. Darüber hinaus würden zahlreiche andere Produkte verschwinden, darunter Gummistiefel, Fußböden, OP-Handschuhe und Luftballons für Kindergeburtstage. Die Möglichkeit, von einem robusten, langlebigen und vielseitigen Material zu profitieren, ist zweifellos der Grund für die heutige Beliebtheit der Gummiherstellung. Ein weiterer Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit der Gummiproduktion. In der modernen Welt belasten viele Dinge die Umwelt.
Nicht biologisch abbaubare Materialien wie Zinn und Plastik werden in Flüsse und Ozeane gekippt, trüben deren kristallklare Frische und schädigen die Umwelt schwer. Gummi hingegen ist ein hervorragendes Material, das die Umwelt nicht belastet. Während die Welt durch die Herstellung anderer Produkte unbestreitbar jedes Jahr zunehmend verschmutzt und unbewohnbarer wird, ist die Gummiherstellung in der modernen Welt weit verbreitet, da Gummi unschädlich und biologisch abbaubar ist. Aus dem Material der Gummiindustrie lassen sich vielfältige Produkte herstellen.

Als Chinas führender Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten Kingtom hat sich der Herstellung hochwertiger Produkte verschriebenGummiteile für die Automobilindustrie, Gepäckband am Flughafenund Gummimatten für RennbahnenFür Nutzer weltweit. Besuchen Sie uns jederzeit.